7 Tipps für Deckenventilatoren 2020

Deckenventilator oder Klimaanlage?

Sowohl Deckenventilatoren als auch Klimaanlagen haben Vor- und Nachteile. Entscheidend ist der Einsatzzweck und die Vorraussetzungen. Richtige Klimaanlagen brauchen eine Verbindung nach draußen, um die warme Luft von innen abzutransportieren. Alleine aus baulicher Sicht entscheidet sich hier schnell, welche Version möglich ist. Also einen Mauerdurchbruch, einen Glaseinsatz oder eine abgedichtete Fenster-oder Türdurchführung. Ist das nicht möglich, scheidet eine Klimaanlage automatisch aus. Genauso ergeht es dem Deckenventilator, wenn keine ausreichende Stabilität in der Decke ist. Da spielt die Deckenkonstruktion und die Aufhängung schon eine Rolle. Können Sie beides nutzen? Dann ist das Wärmeproblem anzugehen. Soll die Luft abgekühlt und entfeuchtet werden, kann das nur eine Klimaanlage zu deutlich höheren Energiekosten bewältigen. Ein Deckenventilator ist sparsam im Energieverbrauch, leise und kann dadurch auch nachts mit einer leichten Brise helfen, die heißen Tage zu überstehen. Er sorgt auch dafür, dass sich die Hitze nicht unter dem Dach staut und im Winter die Wärme gut im Raum verteilt. Wenn es möglich ist, kombinieren Sie den Deckenventilator mit der mobilen Klimaanlage.

Beachten Sie für die Aufhängung das Gewicht des Deckenventilators!

Auch ein Deckenventilator hat aufgrund des großen Motors je nach Modell zwischen 10-20 kg zu tragen.

Der Unterschied von Standventilatoren zu Deckenventilatoren.

Deckenventilatoren sind erheblich leiser, da die großen Rotorblätter langsamer laufen können und dadurch kaum Windgeräusche entstehen. Dazu kann der Deckenventilator aufgrund seiner Position sehr gut die Wärme von der Decke ableiten. Ein Standventilator punktet mit seiner Flexibilität in der Aufstellung. So kann er auch abends oder nachts (sofern nicht zu laut) sehr gut kühle Luft von draußen ins Zimmer befördern. Der Standventilator arbeitet mehr punktuell und direkt aufs Objekt ausgerichtet oder durch Automatikdrehung für einen gewissen Radius.

Darum hilft ein Deckenventilator im Winter Heizkosten zu sparen.

Sommer und Winterbetrieb. Wärend einen der Deckenventilator im Sommer anpustet, sorgt er im Winterbetrieb als Deckenventilator dafür, dass die nach oben gestiegene Wärme sich besser im Raum verteilt und damit Heizkosten spart. Dafür hat der Deckenventilator einen Vorärts- und Rückwärtslauf. Die zirkulierende Luft bewegt sich über die Wände zurück auf den Boden und erwärmt die dort liegenden kühleren Luftschichten. Ergo erhalten Sie weniger kalte Füße und eine bessere Wärmeverteilung. Optimal ist es natürlich, wenn der Ventilator in der Zimmermitte des Raumes seinen Platz hat. Das funktioniert aber grundsätzlich nur, solange es kein Altbau mit besonders hoher Decke ist.

Wieviel Watt sollte mein Deckenventilator haben?

Sowohl die Wattleistung mit etwa 70 Watt als auch der Wattverbrauch im Betrieb mit etwa 50 Watt in der höchsten Stufe liegen in einem Bereich, der in etwa den Kosten einer (früheren) Glühbirne entspricht und sind damit von der Kostenseite her vernachlässigbar.

Welche Ausführungen gibt es aktuell?

Sehr viele! Kleinere und größere Rotoren. Flexibel mit Netzstecker und zusammenfaltbar als Reiseventilator. Oder auch als Lampe mit integriertem Deckenventilator. Vollverkleidet und damit keine Deckenrotoren mehr sichtbar mit Fernbedienungsfunktionen oder sogar bereits mit Steuerung über eine Smartphone – App.

Wartung und Pflege eines Deckenventilators.

Grundsätzlich ist der Motor wartungsfrei. War der Deckenventilator aber ein paar Monate nicht im Einsatz, empfiehlt es sich, die Rotorblätter feucht abzuwischen, damit sich die Ablagerungen nicht weiter im Raum verteilen. Dabei kann auch gut die Deckenaufhängung und Verankerung überprüft werden.

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